Die Chronik der Ostalb Highlanders
2008
Seit dem erfolgreichen Jubiläumsturnier im Herbst 2007, begannen die Verantwortlichen mit einer Umstrukturierung. Viele erfahrene Spieler mussten während der vergangenen Saison und auch noch in der Winterpause ersetzt werden. Hier schien es bis zuletzt fraglich, ob in 2008 überhaupt eine Mannschaft gebildet werden könnte. Nach langem Hin und Her entschied man sich für eine Meldung, um die Sportart in Heidenheim am Leben zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit den neu gegründeten Aalen Limes Praetorians verhalf dem Team schließlich zur gesichterten Teilnahme an der Verbandsligasaison.
Im März fand ein Trainingslager bei den Ansbach Grizzlies statt, deren Präsident Roman Janczyk früher einmal bei den Highlanders spielte.
Die Saison begann mit einem klaren Sieg gegen die Ulm Sparrows. Bereits im zweiten Spiel gegen die Heidelberg Bulls musste das Team aber eine empfindliche Schlappe hinnehmen. Die Lehren aus dieser Niederlage flossen aber umgehend in das darauf folgende Spiel gegen die Crailsheim Titans, so dass dem erfreuten Heimpublikum ein hoher 44:8 Sieg präsentiert werden konnte. Mit einem recht unerfahrenen Kader ein erfreuliches Ergebnis so weit. Die Mammuts bescherten allerdings die nächste hohe Niederlage. In Rottenburg war dann eine Menge Engagement gefordert um nach den empfindlichen Rückschlägen wieder einen Sieg einzufahren. Die Kornwestheimer waren in diesem Jahr keine Herausforderung für die Highlanders. Beide Spiele wurden deutlich gewonnen.
Eine nicht sehr sportliche Haltung der Titans – das erste Spiel wurde auf deren Wunsch von der TSG verleg – brachte eine 20:0-Niederlage am grünen Tisch, da der Gegner nicht bereit war, den Termin seinerseits zu verlegen. Nach einem Sieg gegen die Sparrows musste das Team zwei Niederlagen gegen Heidelberg und Kuchen verkraften, ehe es durch die Absage der Rottenburger zum letzten Spieltag mit einem dritten Platz in der Tabelle in die Saisonpause ging.
Die Zusammenarbeit mit den Limes Praetorians endete nach der Saison und der langjährige Jugendleiter und -trainer Harald Weiss entschied sich, von den Highlanders als Headcoach zu den Praetorians zu wechseln. Aus diesem Grund musste die Jugendarbeit komplett neu aufgebaut werden. Trotz Personalsorgen hielt die gesamte Abteilung daran fest, American Football in Heidenheim auf keinen Fall aufzugeben. Mit dem Start in die Landesligasaison 2009 sollte ein Neubeginn stattfinden.
2007
Aufgrund von Spielerabgängen nach der letzten Saison und einigen Verletzten begann die Saison 2007 leider sehr unglücklich. Trotz der klar besseren Leistung im Auftaktspiel gegen die Backnang Wolverines, mussten sich die Highlanders in den letzten Minuten mit 0:3 geschlagen geben.
Im Auswärtsspiel gegen die Freiburg Sacristans war dann nichts mehr zu holen und man verlor mit 6:32. Von dieser Niederlage konnten sich die Schnaitheimer nicht wieder erholen und so wurden auch die nächsten Spiele deutlich verloren. Traurige Höhepunkte der Saison waren die 0:64 Niederlage gegen Aufsteiger Ludwigsburg Bulldogs sowie die 12:60 Niederlage gegen die Holzgerlingen Twister.
Erst im Juli schien mit der Partie gegen Fellbach ein kleiner Silberstreif am Horizont aufzutauchen. Zwar verloren die Highlanders auch dieses Spiel, aber eine Leistungssteigerung vor allem der Rookies war deutlich zu erkennen. Die Ludwigsburg Bulldogs taten sich dann im Rückspiel auf dem Moldenberg dementsprechend schwer. Mit einer 8:22 Niederlage in einem hart umkämpften und lange Zeit recht offenen Spiel verabschiedeten sich die Highlanders dann vor heimischem Publikum von der Oberliga Baden-Württemberg, in der man nun immerhin 2 Jahre in Folge spielen durfte.
Das Auswärtsspiel gegen die Holzgerlingen Twister wurde wegen Spielermangels abgesagt und nur ein harter Kern der Schnaitheimer Footballer stattete den Twistern einen Besuch ab und absolvierte ein kleines Trainingsspielchen.
Trotz des schlechten Saisonergebnisses bleiben die Verantwortlichen weiter dabei, den Neuaufbau des Teams voranzutrieben, um einen erfolgreicheren Start in die Verbandsliga 2008 zu schaffen.
Vom 28. bis 30. September veranstalteten die Highlanders ein Jubiläumsturnier (VOITH-Bowl) mit Rahmenprogramm, um ihr zehnjähriges Bestehen zu feiern. Auf dem Moldenberg-Sportplatz errang Headcoach Fähnle zusammen mit dem Team, das durch einige „neue“ alte Gesichter ergänzt war, den ersten Platz.
2006
Mit gemischten Gefühlen starteten die Ostalb Highlanders nach 2002 erneut in der Oberliga. Das erste Spiel gegen die Ravensburger gestaltete sich allerdings einfacher als gedacht, denn bei den Razorbacks hatten die Schnaitheimer schon ganz andere Erfahrungen sammeln dürfen. Mit 35:6 gelang aber ein Traumstart und man kletterte an die Tabellenspitze, welche bis zum 3. von 10 Spielen gehalten werden konnte.
Das Verletzungspech schien aber auch 2006 einen Exlusivvertrag mit den Highlanders abgeschlossen zu haben und so wurden die folgenden Spiele gegen Freiburg, Pforzheim, Fellbach und Backnang klar verloren.
Mit einem Mal fand sich das Team im unteren Tabellendrittel wieder und konnte nur mit einer enormen Leistungssteigerung und einem knappen 14:13 Sieg im letzten Heimspiel gegen die Freiburg Sacristans noch einmal auf Platz 3 der Tabelle klettern. Dabei ließen die Highlanders zum Saisonende 2 der drei ursprünglichen Oberligamannschaften hinter sich!
2005
Die Saison 2005 startete mit einigen Rückschlägen. Gleich im ersten Spiel gegen die Backnang Wolverines verletzte sich QB Föll derart, dass er für die halbe Saison ausfiel. Obwohl die Mannschaft durch weitere Ausfälle sehr ersatzgeschwächt spielen musste, zeigte sich die Mannschaft von ihrer besten Seite. Besonders die Defense glich die anfänglichen Probleme im Angriff gut aus. Nach der Auswärtsniederlage gegen die Kuchen Mammuts, die den zwischenzeitlichen Tiefpunkt der Saison darstellte, erholte sich das Team wieder und machte in der Tabelle wieder ein wenig Boden gut. Zum Schluss der Saison profitierten die Highlanders sogar noch von zwei Niederlagen der Backnang Wolverines. Einmal gegen die Cougars und zum Saisonabschluss gegen die Warriors, so dass nach 2001 erneut der Meistertitel in der Verbandsliga erreicht wurde. Da sich die Mannschaft diesen Aufstieg richtig erkämpft hatte, hoffen nun alle Verantwortlichen, die kommende Oberligasaison erfolgreich auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu beenden.
Nach der übergangsweise eingesetzten Cheerleader Trainerin Bettina Mayer, die diese Aufgabe aufgrund Ihrer Tätigkeiten im Vorstand niederlegen mußte, wurde eine neue Trainerin gefunden. Die Leitung der Senior Cheerleader lag seit Februar 2005 bei Agnes Adamski. Die Little Highlights wurden nach wie vor von Claudia Steinke trainiert.
2004
Sowohl im Erwachsenenbereich als auch bei der Jugend konnten sportlich sowie bei den Mitgliederzahlen Erfolge erzielt werden. Die Footballmannschaft der Erwachsenen, Seniors, mußte sich lediglich dreimal geschlagen geben. Zweimal gegen den Meister Albershausen und einmal unglücklich nach 20:0 Halbzeitführung gegen Kuchen. Zum Abschluß wurde der 2. Platz in der Verbandsliga belegt. Es wurden insgesamt 269 Punkte erzielt, dies mit 680 Passyards und 2435 Laufyards. Von den Pässen fing Bernd Fuss 636 Yards und konnte damit 9 Touch Downs für 54 Punkte erreichen. Bei den Läufen dominierte Fabian Filippini mit 1296 Yards vor Thomas Kelbli mit 701 Yards und 32 Punkten. Filippini erzielte mit seinen Run´s 20 Touchdowns und durch Point after Touch Down´s, Two Point Conversions und Fieldgoals insgesamt 146 Punkte.
Auch bei der Jugendmannschaft wurde am Ende der zweite Tabellenplatz belegt. Für die Jugend ist dieses unerwartete Abschneiden ein außergewöhnlicher Erfolg, erstmals in einer 11er Formation.
Leider konnte die Flag Mannschaft, die Highland Little Dragons, aufgrund der personellen Unterbesetzung nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Aus diesem Grund wurde eine Spielgemeinschaft mit den Neu-Ulm Barracudas gegründet. Die übrigen Little Dragons konnten sich sehr gut in das Neu-Ulmer Spiel integrieren und mehrere wurden zu Leistungsträgern und Stammspielern.
2003
Nach sehr gut verlaufener Saison erreichen die Seniors leider nur den 3. Tabellenplatz. Der zweite Patz wurde nur durch eine 2% schlechtere Quote gegenüber den Hornets verpasst, wobei die Jungs aus Lauda ein Spiel mehr bestreiten durften als die Highlanders. Die Highlights belegen bei der Meisterschaft in Sindelfingen den 4. Platz.
2002
3. Platz beim Hallenturnier in Holzgerlingen, die Highlights gewinnen den Dance-Contest und die Juniors das Freundschaftsspiel gegen die Holzgerlinger Jugend. Trainingslager in Kloster-Neuburg bei Wien incl. Freundschaftsspiel gegen die Danube Dragons, das sogar im Österreichischen Lokalfernsehen übertragen wurde. In ihrer ersten Oberliga-Saison hatten die Seniors sehr viel Lehrgeld zu bezahlen und nach unglücklich verlaufener Saison und nur einem gewonnenem Punktspiel gegen Ravensburg folgte zwangsläufig der Abstieg in die Verbandsliga. Es schien, als hätte die Mannschaft im Aufstiegsjahr 2001 zwar souverän gespielt, aber die richtig fordernden Gegner hatten wohl gefehlt. Das zweite Spieljahr der Juniors endete erfolgreicher, mit dem 3. Tabellenplatz. Das neu gegründete Flag-Team, die Highlanders Little Dragons startete erstmals in der Turnierrunde des AFV-BaWü. Bei der stark besetzten Cheerleadermeisterschaft des AFV-BaWü in Kuchen erreichten die Highlights wie im Vorjahr den hervorragenden 3. Platz.
2001
Nachdem nun im Februar 2001 die Württembergische Hallenmeisterschaft in einem spannenden Finale gegen die Gastherren Holzgerlingen Twister errungen wurde, konnte man für die Saison gespannt sein. Neben zwei noch unbekannten Mannschaften, den Ulm Sparrows und den Albershausen Crusaders traf man wieder auf alte Bekannte, die Biberach Beavers und die Kuchen Mammuts. Aber keine der Mannschaften konnte in diesem Jahr den Highlanders im Entferntesten das Wasser reichen. Die Biberach Beavers in Spielgemeinschaft mit den Zollernalb Patriots wurden z.B. 32:0 und 63:0 besiegt und die Crusaders hatten mit den 57:0 und 39:0 Niederlangen auch nichts zu lachen. Die einzigen Mannschaften, die bei den Highlanders überhaupt punkten konnten, waren die Ulm Sparrows mit 6 und die Lauda Hornets mit 18 Zählern. Insgesamt erzielten die Schnaitheimer allerdings sagenhafte 416 Punkte. Am Ende der überragend gespielten Saison, mit den bisher deutlichsten Siegen der Vereinsgeschichte, war der erste Aufstieg in die Oberliga fast perfekt.
Nur noch die Endspiele um die Meisterschaft gegen die Hockenheim Renegades – die Verbandsliga wurde in einer Gruppe A und B ausgespielt, wobei die Highlanders die B-Gruppe gewannen – standen bevor. Zum Entsetzen aller Fans wurde aber das Hinspiel knapp mit 20:27 verloren und im Rückspiel reichte ein 6:6 nicht aus, um aus eigener Kraft den Aufstieg zu schaffen. Bei einer Bilanz von 20:0 Punkten und 416:24 Touchdowns eine erschreckende Tatsache. Aufgrund einer Ligareform durften die Highlanders aber schließlich doch noch aufsteigen. Der erste Aufstieg in die Oberliga war perfekt!
2000
Beim Hallenturnier 2000 hatte man nicht soviel Glück wie in den vergangenen Jahren und schied bereits in der Vorrunde trotz eines Siegs gegen den Zweitligisten Karlsruhe Greifs aus. So blieb es beim 5. Platz
Ähnlich wie 1999 lief auch die 2000er-Saison für die Schnaitheimer nicht wie geplant. Dies lag unter anderem auch daran, dass zahlreiche Spieler krankheitsbedingt oder wegen Sperren nicht auflaufen konnten. In einem leistungsmäßig stark durchwachsenen Feld schafften die Highlanders am Ende nur wieder den 5. von 7 Plätzen
1999
Durch intensives Training und die Aufstockung des Trainerteams durch zwei Amerikaner hofften die zwischenzeitlich 45 Spieler, die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison 1999 geschaffen zu haben. Ein erster Beweis wurde durch einen zweiten Platz beim 2. Hallenturnier in Holzgerlingen erbracht. Zudem wurde wieder ein Spieler als MVP gekürt: Mustafa Aydogdu wurde MVP Defense.
Leider wurde der gute Start in der Liga-Saison 1999 nicht in gleichem Maße fortgesetzt. Mit etwas mehr Konzentration und einer gehörigen Portion Glück war zwischendurch ein zweiter Tabellenplatz in Aussicht. Mit dem ersten Heimsieg gegen die Biberach Beavers erzielte man allerdings den bis 2001 gültigen, höchsten Sieg mit 53:00 vor heimischem Publikum.
Am Ende reichte es mit insgesamt 3 Siegen nur für den 4. Tabellenplatz
1998
Obwohl die Spieler erst Anfang März 1998 Ihre Ausrüstungen erhielten, startete man bereits am 23.03.1998 beim Hallenturnier in Holzgerlingen. Überaschend wurde ein dritter Platz erzielt und Quarterback Thomas Föll erhielt für seine herausragenden Leistungen den Pokal als MVP Offense.
Der Start in die erste Liga-Saison verlief leider nicht so gut, und die Highlanders zahlten am Anfang kräftig Lehrgeld. Die höchste Niederlage in der Vereinsgeschichte musste die Mannschaft im Auswärtsspiel gegen die Holzgerlingen Twister mit 06:92 hinnehmen. Zur Freude aller Spieler und Fans gelang allerdings in einem heiß umkämpften Spiel in Göppingen auch der erste Sieg in der Vereinsgeschichte.
Obwohl 1998 kein Heimsieg errungen werden konnte, überzeugten die Jungs doch mit einigen gekonnten Spielzügen und stellten bei ihrem ersten Auftritt auf dem Fischerweg den bis heute gültigen Zuschauerrekord mit nahezu 800 Gästen auf.
1997
Am 10.03.1997 hatten Markus Baumgärtner, Jürgen Steiger und Bernd Steiger die Idee, in Heidenheim ein American Football Team zu gründen, die beiden letztgenannten waren zu dieser Zeit noch aktiv als Spieler bzw. Trainer bei den Neu-Ulm Barracudas tätig.
„Brenztal Bulldogs“, „Heidenheim Hountdogs“ oder „Heidenheim Mohawks“ waren einige der Ideen für eine Namensgebung. Schließlich einigte man sich aber auf „Ostalb Highlanders“ und die Teamfarben Silber, Marineblau und Waldgrün.
Nach drei Monaten, am 28.06.1997 fand das erste Probetraining mit bereits 12 Spielern statt und schon am 02.07.1997 trainierten 23 Footballer in Heidenheim. Die Anzahl der Highlanders erhöhte sich im ersten Jahr sogar auf fantastische 55 aktive Mitglieder!
In der Folge wurde bei verschiedenen Vereinen, unter anderem der TSG Schnaitheim angefragt, ob die Footballer als Abteilung beitreten dürfen. Der Beschluss hierfür wurde am 16.09.1997 vom TSG-Vorstand gefasst, so dass die Highlanders ihre offizielle Heimat in Schnaitheim fanden.